03.01.2023
15:51 Uhr
Zu viel und zu teuer: Deutschland will von der Leyens Pfizer-Spritzen nicht haben
Die Bundesregierung schließt sich einer Initiative osteuropäischer Staaten an und möchte die von der EU-Kommission im Namen der Mitgliedsländer gekauften Covid-Impfdosen nicht haben. Das meldet das Bundesgesundheitsministerium. Kommissions-Chefin Ursula von der Leyen hatte für 35 Milliarden Euro rund 4,2 Milliarden Spritzen direkt bei Pfizer-CEO Albert Bourla bestellt. Per SMS.
Nun wollen viele europäische Länder die Impfdosen nicht abnehmen und drängen auf Stornierung oder Reduzierung. Denn schon jetzt sind die Lager voll und die Nachfrage gering. Bis Ende dieses Jahres werden nach Schätzungen alleine in Deutschland rund 280 Millionen Impfdosen das Haltbarkeitsdatum überschreiten und müssen entsorgt werden.
Wie hoch der deutsche Anteil am Von-der-Leyen-Deal ist, bleibt unterdessen geheim. Auch genaue Vertragsinhalte scheinen dem Bundesgesundheitsministerium nicht vorzuliegen. Man spricht dort vom „Prinzip von Treu und Glauben“. Inzwischen ermittelt die EU-Staatsanwaltschaft wegen des 35-Milliarden-Deals gegen von der Leyen. Besonders pikant: Die Kurznachrichten zwischen ihr und Bourla wurden vom Handy der Kommissionspräsidentin gelöscht.
https://www.kettner-edelmetalle.de/news
https://archive.is/4enin
212 Millionen Dosen von Biontech
Deutschland sitzt auf gigantischer Impfstoff-Bestellung
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschland-sitzt-auf-gigantischer-Impfstoff-Bestellung-article23819902.html