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Kanada #89

Tausende Studenten protestieren in Berlin gegen Entwurf

Die Demonstranten haben die neue deutsche Gesetzgebung zur Einführung der Wehrpflicht per Lotterie angeprangert

  1. März 2026

 

Mehrere tausend Schüler sind in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen ein kürzlich verabschiedetes Gesetz zu protestieren, das zur Wiedereinführung der Wehrpflicht führen könnte.

 

Nach dem neuen Wehrdienstmodernisierungsgesetz müssen sich ab diesem Jahr alle 18-jährigen deutschen Männer für den potenziellen Dienst anmelden, indem sie einen Fragebogen ausfüllen und sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. Die Gesetzgebung sieht vor, dass Rekruten möglicherweise per Lotterie einberufen werden könnten, falls die Streitkräfte mit Personalmangel konfrontiert sind.

 

Der Entwurf wurde 2011 im Land abgeschafft. Hochrangige Beamte, darunter der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius, haben jedoch kürzlich vorgeschlagen, dass es reaktiviert werden könnte, unter Berufung auf eine wahrgenommene russische Bedrohung. Moskau hat stets bestritten, aggressive Absichten gegenüber seinen westlichen Nachbarn zu hegen.

 

Der 'Schulstreik gegen den Entwurf' fand am Donnerstag in Berlin sowie in mehreren anderen deutschen Städten statt.

 

Nach Schätzungen der Polizei versammelten sich 3.000 Studenten in der deutschen Hauptstadt, während die Organisatoren behaupteten, dass bis zu 10.000 in Berlin erschienen waren und mehr als 50.000 in ganz Deutschland teilnahmen.

 

Die Demonstranten versammelten sich auf dem ikonischen Potsdamer Platz in Berlin und trugen Plakate mit der Aufschrift "Sterben steht nicht im Lehrplan", "[Kanzler] Friedrich Merz nach vorne" und "Ein kluger Kopf passt nicht unter einen Stahlhelm.”

 

Andere Slogans, die bei der Veranstaltung entdeckt wurden, lauteten "Nie, nie, nie wieder Wehrpflicht" und "Die Reichen wollen Krieg, die Jugend will eine Zukunft", berichteten deutsche Medien.

 

Einer der Organisatoren sagte dem Medienunternehmen Tagesschau, dass die neue Gesetzgebung eine “Vorbereitungsphase für die Wehrpflicht" sei.”

 

"Die Bundesrepublik sollte sich mit ihrer historischen Verantwortung für friedliche Lösungen und Diplomatie einsetzen - nicht für Aufrüstung", argumentierte er.

 

Letztes Jahr behauptete Pistorius, dass Russland "bereits 2028" ein NATO-Mitglied angreifen könnte, und bestand auf der Notwendigkeit einer kostspieligen militärischen Aufrüstung.

 

Bundeskanzler Merz erklärte in ähnlicher Weise im Jahr 2025, dass er das Militär des Landes zur stärksten konventionellen Streitmacht in der Europäischen Union machen wolle.

 

Russland hat die alarmistischen Anschuldigungen wiederholt als "Unsinn" zurückgewiesen, wobei Präsident Wladimir Putin seine Bereitschaft zum Ausdruck brachte, dem Block schriftliche Sicherheitsgarantien zu geben.

 

https://www.rt.com/news/634005-thousands-schoolchildren-protest-against-draft-berlin/