https://www.nius.de/gesellschaft/news/kinderporno-berlin-lesung-kinder-big-clit/8eeed978-4951-446c-bfb6-6a6782b9646c 28.10.2025
Nur einen Tag nach der dramatischen Kinderporno-Enthüllung veranstaltet die Stadt Berlin eine Lesung für Kinder mit „Eric Big Clit“
„Vicky Voyage“ zeigt sich gerne sexuell freizügig – „Eric Big Clit“ trägt die Sexualität im Namen.
Gerade einmal einen Tag nach der schrecklichen Kinderporno-Enthüllung um den Berliner Drag-Künstler Mario Olszinski veranstaltet die Stadt Berlin die nächste Kinderlesung mit Drag Queens – eine von ihnen heißt „Eric Big Clit“.
Das Motto der Drag-Lesung in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek in Berlin Steglitz-Zehlendorf lautete: „Wir lesen euch die Welt, wie sie euch gefällt“. Mit dabei: „Vicky Voyage“ und „King Eric“, auch bekannt als „Eric Big Clit“.
„Vicky“, eigentlich ein Mann, spielt eine Frau – „Eric“, eigentlich eine Frau, spielt einen Mann. Beide treten für gewöhnlich in scharf erotischen Kostümierungen auf beziehungsweise haben explizit sexuelle Künstlernamen. Im Falle von „Eric Big Clit“ spielt dieser sogar auf den empfindlichen Teil des weiblichen Geschlechts an.
„Eric Big Clit“ las aus „Bilderbuch über Diversität“ vor
Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf beziehungsweise die Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij fanden es dennoch sinnvoll, die beiden Herren beziehungsweise Damen vor Kindern beispielsweise aus Wolf Erlbruchs „Kleiner Maulwurf“ oder einem „Bilderbuch über Diversität“ vorlesen zu lassen. Im Video, in dem „Vicky Voyage“ für die Lesung wirbt, trägt er ein Lederhalsband für Sex-Rollenspiele um den Hals, in seinem Dekolleté außerdem einen Schneebesen.
Brisant: Die Lesung fand nur einen Tag nach der Enthüllung um den Travestie-Künstler Mario Olszinski statt. Am 23. Oktober wurde bekannt, dass der im politischen Berlin frequentierende Mann schon vor zwei Jahren wegen des Verbreitens von Kinderpornografie verurteilt worden war. Olszinski hatte danach, ebenso gefördert vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf, auch an Veranstaltungen mit Drag-Lesungen für Kinder teilgenommen.
Keine Abfrage von Führungszeugnis
Damit konfrontiert, ob man von „Eric Big Clit“ oder „Vicky Voyage“ polizeiliche Führungszeugnisse abgefragt hatte, erklärte der Bezirk gegenüber NIUS: „Die Stadtbibliothek Steglitz fordert nur bei direkter pädagogischer Zusammenarbeit ein Führungszeugnis an. Bei traditionellen Vorlesungen und Lesungen war dies bisher nicht vorgesehen. Die Veranstaltungen werden zudem durch Mitarbeitende der Stadtbibliothek begleitet.“
Zudem teilte man mit, „dass Veranstaltungen dieser Art in den Bibliotheken derzeit überprüft und grundsätzlich neu bewertet werden. Dabei steht insbesondere das Wohl und der Schutz der Kinder, die an den Angeboten teilnehmen, im Vordergrund.“
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